• Der MFFV

    Der Mitteldeutsche Film- und Fernsehproduzenten Verband MFFV verbindet Spiel-, Dokumentar-, Animations- und Kinderfilmproduzenten und die verschiedenen Produktionsdienstleister der Region mit dem Sender, der Politik, den öffentlichen Institutionen und den gesellschaftlichen Gremien aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

  • Unsere Visionen

    Wir brauchen ein kreatives Netzwerk für die unabhängigen und abhängigen Produzenten und Dienstleister, die Mitteldeutschland als ihre Produktionsheimat ansehen. Alle regionalen Unternehmen müssen sich in medienpolitischen Fragen verbünden und gemeinsam handeln. Information und Kommunikation sind ebenso überlebenswichtig wie eine offene und selbstkritische Qualitätsdiskussion.

    Sender und Produzenten sollten grundsätzlich kreative Verbündete sein. Schließlich wollen wir alle gutes Programm machen – und dabei wirtschaftlich bestehen.

  • Unsere Ziele

    Unser Sender, unser Auftrag.
    Unser Angebot, unser Film.
    Unser Geld, unsere Rechte.
    Unsere Steuern, unser Standort.

     

    Wir schaffen künstlerische Werke und stärken die kulturelle Identität unseres Landes. Wir sind kreative Unternehmer, die am Markt bestehen und Arbeitsplätze für die Region schaffen.

    Wir entwickeln in unserer Region starke Ideen. Ideen, die unser Publikum unterhalten, bewegen und über Mitteldeutschland hinaus wirken.

    Für diese Arbeit brauchen wir die kontinuierliche Unterstützung der Sender, der Politik, der öffentlichen Institutionen und der gesellschaftlichen Gremien.

  • Unsere Vorstandsvorsitze

    Ingelore König

     

     

    Unsere Vorstandsmitglieder

    Anna Neuhaus (schmidtFilm)
    Christoph Kukula (42film GmbH)
    Grit Wißkirchen (MotionWorks GmbH)
    Holm Taddiken (cine impuls Leipzig GmbH)
    Ingelore König (Kinderfilm GmbH)
    Torsten Archut (Savidas)

     

    Regionale Ansprechpartner:innen

    Um den regionalen Anliegen im Verband optimal und effizient gerecht zu werden, stellt der Vorstand je eine:n Anprechpartner:in für die einzelnen Bundesländer des Verbandes.

    Sachsen
    Anna Neuhaus

    Sachsen-Anhalt
    Christoph Kukula

    Thüringen
    Torsten Archut

    Für zentrale Anliegen bleibt unsere Vorstandsvorsitzende, Ingelore König, direkte Ansprechpartnerin.

  • Für eine starke TV- und Filmlandschaft

    Der MFFV will den fairen und transparenten Wettbewerb in der Medienwirtschaft in Mitteldeutschland voranbringen, die Wahrnehmbarkeit des Verbandes in der Branche und der Politik, bei Förderern und in den Sendern ausbauen und die Politik verstärkt in die moderne Welt der Medien einbeziehen.

    Wir können Film und Fernsehen. Das beweisen die vielen Preise, die uns international verliehen werden. In Mitteldeutschland muss endlich Schluss damit sein, dass TV-Produzenten aus Köln oder München in unserer Region bevorzugt werden. Gerade in Zeiten schmalerer Budgets sollten Sender eng mit ihren Produzenten und Dienstleistern zusammenarbeiten – die Kompetenz und Effizienz der regionalen Unternehmen nutzen.

  • Interesse?

    Werden auch Sie Mitglied – vernetzen Sie sich mit den Akteuren in der Region und gestalten Sie Ihre Zukunft und unsere mitteldeutsche Filmlandschaft!

    Informieren Sie sich hier:

     

    Mitglied werden

  • Gemeinsame Erklärung von MffV, Filmverband Sachsen e.V. und MDR

    Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR), der Mitteldeutsche Film- und Fernsehproduzenten Verband (MffV) und der Filmverband Sachsen e.V. sind fest entschlossen, gemeinsam für den Erhalt und die Stärkung der Programmqualität einzutreten und eine vielfältige mitteldeutsche Produzierenden-Landschaft als Teil der kulturellen Vielfalt in den drei Ländern weiter zu entwickeln. Dazu stehen MDR, MffV und der Filmverband Sachsen in Produzententreffen, Programmwerkstätten und Jahresgesprächen in regelmäßigem Austausch und erklären gemeinsam:

    Das Ziel des MDR und der im MffV sowie der im Filmverband Sachsen organisierten unabhängigen und abhängigen mitteldeutschen Produzentinnen und Produzenten ist es, gegenseitige Verlässlichkeit, Kontinuität sowie gute inhaltliche und wirtschaftliche Perspektiven zu ermöglichen. Die Produzentinnen bringen sich mit ihrem hohen kreativen Potenzial ein. Der MDR steht uneingeschränkt zu den ARD-Eckpunkten für ausgewogene Vertragsbedingungen und eine faire Aufteilung der Verwertungsrechte bei Produktionen für die Genres Fiktion, Unterhaltung und Dokumentation und wendet diese an.

    Großes gemeinsames Interesse besteht darin, dass sich im Zusammenwirken von Sendeanstalt, Produzentinnen, Fachkräfteentwicklung und gesellschaftlicher Identität der Standort positiv entwickelt. Dabei sollen die vorhandenen Ressourcen im kreativen Wettbewerb so effektiv und nachhaltig wie möglich in den drei mitteldeutschen Regionen genutzt werden.

    Eine auskömmliche und bedarfsgerechte Finanzierung der Drei-Länder-Anstalt hat eine enorme Bedeutung, um auch langfristig stabile Strukturen in der mitteldeutschen Medienwirtschaft zu erreichen und die regionalen Kreativstandorte attraktiv zu halten. Die im MffV organisierten Produzentinnen und Produzenten und die Mitglieder des Filmverband Sachsen unterstützen deshalb ausdrücklich eine angemessene und bedarfsgerechte Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks angesichts kontinuierlich ansteigender Herstellungskosten, um die Umsetzung hochwertiger regionaler Programmangebote in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen auch künftig zu sichern.

    MDR, MffV und Filmverband Sachsen setzen sich gemeinsam dafür ein, dass die bei der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten für die Zeit ab 2021 angemeldeten Mittel für angemessene Urhebervergütungen und Kalkulationsrealismus bei Auftragsproduktionen im Rahmen der Umsetzung der ARD-Eckpunkte vollständig anerkannt werden und damit auch weiterhin der mitteldeutschen Produktionswirtschaft zugutekommen.

    Der MDR bemüht sich, verstärkt einen optimalen Rahmen zu schaffen, in dem sich auch eine starke mitteldeutsche Medienwirtschaft weiter entfalten und im kreativen Wettbewerb behaupten kann. Die Mitglieder des MffV und des Filmverband Sachsen bekennen sich zu ihrer kulturellen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verantwortung in Mitteldeutschland und verstehen sich in ihrer Rolle als Auftragsproduzenten als kooperativer Partner des MDR.

    Noch sieht der MffV gemeinsam mit dem Filmverband Sachsen die Mitteldeutschen Produzentinnen und Produzenten im Ergebnis des MDR-Produzentenberichtes 2018 nicht angemessen am vom MDR beauftragten Programmvolumen beteiligt. Der MDR weist darauf hin, dass das Auftragsvolumen aus eigenen und redaktionell vom MDR verantworteten ARD- Produktionen an Unternehmen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen eine Entwicklung von 53 Mio. Euro im Jahr 2016 auf rund 67 Mio. Euro im Jahr 2018 nehmen konnte. Der MDR strebt an, bei der Auftragsproduktion seiner Qualitätsinhalte weiter insgesamt verstärkt auf Leistungen von Unternehmen mit Sitz in seinem Sendegebiet zu setzen.

    MDR, MffV und Filmverband Sachsen haben sich darauf verständigt, mit Hilfe verschiedener neuer Initiativen die Rahmenbedingungen für die gemeinsame Zusammenarbeit zu optimieren und ihren etablierten Austausch weiter zu vertiefen.

    Die komplette Erklärung zum Nachlesen gibt es hier:

    https://docs.google.com/viewerng/viewer?url=https://www.filmverband-sachsen.de/wp-content/uploads/2020/01/200115_Gemeinsame-Erkla%CC%88rung__mffv_MDR_FVS.pdf